Nachhaltigkeit

Wir sind zertifiziert nach ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften | Extern geprüft

Zertifikat 2026 bestätigt

Schnitzer ist seit dem 2. August 2023 nach dem ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften, einem extern zertifizierbaren Standard der Universität Witten/ Herdecke. Im Rahmen unseres Nachhaltigkeits-Managements arbeiten wir systematisch und messbar an der Weiterentwicklung unserer Leistungen in den Bereichen Umwelt, Wirtschaft und Soziales. Unsere Fortschritte werden jährlich durch unabhängige Auditoren überprüft.

Unser Weg der Nachhaltigkeits-Zertifizierung

Zertifizierte Bio-Qualität gehört seit 1992, dem Start der europäischen Bio-Gesetzgebung, zum Selbstverständnis des Unternehmens Schnitzer.

Bio-Rohstoffe und deren Verarbeitung zu vegetarischen Produkten bringen wir bereits mit unserer Unternehmenstätigkeit in die Nachhaltigkeit ein. Dies spiegelt sich in den SDG 2 (kein Hunger) und SDG 15 (Leben an Land) wider, die wir mit unserer Arbeit mit Leben füllen.

Seit 2020 arbeiten wir systematisch und kontinuierlich daran, Nachhaltigkeit ganzheitlich in unsere Prozesse und Strukturen zu integrieren.

Seit 2023 sind wir zertifiziert nach ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften. Durch die jährliche unabhängige Prüfung wird sichergestellt, dass wir unsere wesentlichen Themen am Standort und entlang der Wertschöpfungsketten fundiert analysieren und Schritt für Schritt messbar weiterentwickeln.

Der ZNU-Standard ermöglicht es, einen nachweisbaren Beitrag zu den 17 Zielen zur nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development Goals, kurz SDG) der Vereinten Nationen zu leisten.

ausgewählte ziele unserer nachhaltigkeitsstrategie

Im Rahmen diesen Standards wird die Gestaltung einer nachhaltigen Unternehmensführung erfasst und konkrete Umsetzungen in den drei Handlungsfeldern
Ökologie, Ökonomie und Soziales definiert, systematisch überprüft und in eine firmenspezifische Nachhaltigkeitsstrategie eingebunden.

Ökologie/Umwelt

Ökonomie/Wirtschaft

Soziales/Gesellschaft

Für die Umwelt/ökologie

Reduzierung der Verpackungsmaterialien

Glutenfreie Lebensmittel müssen einerseits 100% sicher verpackt und haltbar sein, sollten aber dennoch so wenig wie möglich Verpackungsmüll verursachen. Unsere Devise lautet: So wenig wie möglich und so viel wie nötig! Aktuell arbeiten wir daher mit Nachdruck an der Einsparung von Verpackungsmaterialien.

Das haben wir schon erreicht: 2020 haben wir begonnen unsere glutenfreien Lebensmittel von einer Kombination aus Faltschachtel und Folie auf eine einteilige Verpackung umzustellen. Dies wurde in den Folgejahren konsequent fortgeführt. Zukünftig entfällt die Faltschachtel komplett, so werden 70.000 kg Karton pro Jahr eingespart.

Recyclebare Verpackungen seit 2023

Bereits 13 Produkte konnten wir auf eine recyclebare Verpackung umstellen: drei Sorten Bio Muffins, Bio Brownie Schoko, Bio Pizzabase, drei Sorten Bio Grissini und die fünf Bio Schnitten. Diese tragen das Interzero Logo "Made for Recycling".

Doch was bedeutet recyclebar? Werden nach dem Genuss der Produkte die leeren Packungen im gelben Sack entsorgt, können die Verpackungen in Sortieranlagen erkannt und dann von Recyclern zu neuem Kunststoff weiterverarbeitet werden.

Umstellung Bio Pizza Base in 2024

Die Umstellung 2024 von der runden zur eckigen Pizzaform brachte zwei Vorteile. Es fällt kein Restteig mehr an und es passen mehr Pizzaböden auf ein Backblech.

Den Foliendruck der Bio Pizza Base Verpackung konnten wir mit unserem Folien-Lieferanten auf ein modernes Druckverfahren umstellen.

2025 haben wir die Verpackung unserer Bio Schnitten ebenfalls auf das neue Druckverfahren umgestellt.



Umstellung auf Ökostrom

Zum 1.6.2025 erfolgte beim zugekauften Strom die Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien. Das reduzierte im Jahr 2025 die Emissionen in Scope 2 der Klimabilanzierung um 530 Tonnen CO2 im Vergleich zum Vorjahr.

Reduzierung des Gasverbrauchs

Beim Gasverbrauch unserer Backöfen verfolgen wir einen Weg der Energieeffizienz-Steigerung. Der
Energieverbrauch wird systematisch erfasst und als Gasverbrauch in kWh/kg verkauftes Produkt dokumentiert. Unser Ziel ist es bis 2027 die genannte Kennzahl um 15% im Vergleich zu 2021 zu reduzieren.

Im Fokus sind dabei umfangreiche Prozessoptimierungen zur Ofenauslastung. Insbesondere beim Backen unserer Bio Brötchen (Panini Classic, Panini Grainy, Panini Hafer, Super Panini Rustic, Focaccia) und der Bio Ciabattas in den Sorten Tomate und Olive.

FÜR die Wirtschaft/Ökonomie

Produktion am Standort offenburg

Wir sind ein mittelständisches Unternehmen mit eigener Produktion unserer glutenfreien Lebensmittel am Standort Offenburg. Damit leisten wir einen Beitrag zur Stärkung unserer Region, Arbeitsplätze werden hier geschaffen und gesichert.

Unsere Produktion ist seit 2016 nach dem International Food Standard (IFS) zertifiziert.

Die Reklamationsrate ist eine wichtige Kennzahl in unserem Qualitäts-Management. Anzahl und Gründe der Reklamationen werden detailliert dokumentiert und Schlussfolgerungen daraus gezogen. Die Reklamationsrate 2025 betrug 0,004%.

Beschaffung der Rohstoffe

Das haben wir schon erreicht: Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie haben wir einen Verhaltenskodex, einen "Code of Conduct" aufgestellt. Für die Beschaffung unserer Bio Rohstoffe für die Produktion der glutenfreien Lebensmittel arbeiten wir mit Lieferanten und Dienstleistern zusammen, die dies unterzeichnet haben. Damit wird dokumentiert, dass wir keine Menschenrechtsverletzungen und Kinderarbeit dulden und Verantwortung schon für den Anbau der benötigten Rohstoffe übernommen wird.

Aber auch Initiativen, die sich auf einzelne Rohstoffe beziehen, sind uns wichtig:

- Bio-Palmöl: wir setzen ausschließlich Bio-Palmöl aus RSPO Zertifizierung ein (Roundtable of Sustainable
Palm Oil - 2011 vom WWF ins Leben gerufen).

- Bio-Eier: Die von uns verwendeten Bio Eier stammen von einem regionalen Lieferanten, der sich der Huhn & Hahn-Initiative angeschlossen hat. Dabei werden auch männliche Küken aufgezogen.

Herkunft der Rohstoffe

Bei der Rohstoff-Beschaffung ist die Stärkung von Sozialstandards entlang der Wertschöpfungskette ein Thema, das wir seit vielen Jahren berücksichtigen. 

Der Großteil unserer glutenfreien Bio-Rohstoffe stammt aus Europa.  

Bio-Rohstoffe, wie beispielsweise Sesam und Quinoa, stammen aus sogenannten BSCI-Risikoländern. Hier ist es uns wichtig, auf sozialzertifizierte Ware zu achten und soweit es uns möglich ist, diese zu bevorzugen. BSCI steht für Business Social Compliance Initiative. Dies ist ein Programm zur Verbesserung der sozialen Standards in einer weltweiten Wertschöpfungskette. 

Für die Gesellschaft/Soziales

Unsere Mitarbeitenden sind wesentlich bei unserem Erfolg. Einbindung in Entscheidungsprozesse sind selbstverständlich. Zur persönlichen Nutzung erhalten alle Mitarbeitenden ein jährliches internes Gesundheitsbudget. Unser Ziel ist es, dass bis Ende 2026 75% der Mitarbeitenden das betriebseigene Gesundheitsbudget nutzen. Was genutzt wird, kann individuell gestaltet werden.

Neben den firmenbezogenen Aktivitäten engagieren wir uns in unserer Region bei dem Sozialprojekt Team4Winners e.V.. Über die Finanzierung von Übungsleitern wird ein Sportangebot geschaffen, das einen Beitrag zur Integration von Schulkindern von 6 bis 18 Jahren aus allen sozialen Schichten und Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund leistet.

Wir lieben unsere Produkte genau so wie sie sind!

Sowohl unsere Produktfotos als auch die Fotos für Anzeigen, Social Media und Messematerial werden wenige Kilometer von unserem Standort in Offenburg von unserer Foodfotografin fotografiert. Authentische und ehrliche Fotografie ist Bestandteil unserer Firmenphilosophie.

Auch unsere Instagram Reels werden von unseren Marketingkolleginnen in der Schnitzer Küche gedreht. Dabei werden nur echte Zutaten verwendet, sodass die zubereiteten Speisen danach von den Kollegen und Kolleginnen gegessen und nicht weggeworfen werden.

Schnitzer pflanzt Zukunft – gemeinsam für mehr Biodiversität im Schwarzwald!

Wir engagieren uns im regionalen Projekt „heimatwald“ mit einer großzügigen Baumspende und pflanzen persönlich einen Teil der Bäume gemeinsam mit den technischen Betrieben Offenburg im Stadtwald von Offenburg.

Ziel des Projektes: Mehr Biodiversität für einen widerstandsfähigen, klimastabilen Schwarzwald. Die neu entstehenden Mischwälder bieten Tieren und Pflanzen wertvolle Lebensräume und unterstützen das Filtern von CO2 aus der Atmosphäre.

Durch die Bepflanzung von 1.300 Setzlingen des Pflanzverbandes Stieleiche / Hainbuche (4:1) ist eine optimale Mischung aus Beschattung, Stabilität und Qualifizierung der Eiche als zukünftige Hauptbaumart gegeben.

Ganz nach dem Motto: „Nachhaltigkeit, die Wurzeln schlägt.“