Technik is the key!
Denn eine ineffiziente und falsch angewandte Technik wirkt sich schnell auf die Leistung aus.
Doch auch folgende Dinge haben Einfluss auf den Trainingsstart und stellen Herausforderungen dar:
- Unsicherheit im tiefen Wasser
- Unruhige oder hektische Atmung
- Fehlende Kraultechnik
- Zu hohes Anfangstempo
- Schwierigkeiten bei der Orientierung im offenen Wasser
- Anspannung in Schultern und Nacken
Deshalb gilt: Den Fokus beim Trainingsstart vor allem auf die Technik legen.
Da können Schwimmkurs, ein Techniktraining oder mehrere private Trainingsstunden tatsächlich wertvoll sein und den Start erleichtern.
Denn folgende technischen Grundlagen sollten geschaffen werden:
- Eine möglichst gestreckte Wasserlage
- Ruhige, kontrollierte Armzüge
- Ein lockerer Beinschlag aus der Hüfte
- Ausatmen ins Wasser statt Luftanhalten
- Seitliches Einatmen, ohne Kopf stark anzuheben
- Ein entspannter Schulter- und Nackenbereich
Absolute Empfehlung: Kurze Trainings-Intervalle!
Durch kurze Einheiten kann die Technik bewusst wahrgenommen und umgesetzt werden.
Ein mögliches Trainingsbeispiel:
- 200 m lockeres Einschwimmen
- 6 x 50 m mit jeweils 20/30 Sek Pause
- 4x 25 m Technikübung
- 100-200 m lockeres Ausschwimmen
Nicht zu unterschätzen sind die anderen Bedingungen, die im Freiwasser gegeben sind im Vergleich zu einem Schwimmbad. Weshalb du frühzeitig im offenen Wasser
trainieren solltest. Denn das Freiwasser liefert Herausforderungen wie Wellen,
schlechtere Sicht und kühleres Wasser, welche die Schwimmleistung und den
Trainingserfolg maßgeblich beeinflussen können.
Wichtig:
Gerade als Einsteiger führt die richtige Technik schneller zum Erfolg und ist bedeutender als die Kraft!
Justus Töpper
Ein Schwimmtraining immer mit einem mäßigen, kurzen Warm-up am Beckenrand beginnen, danach 5minütiges Einschwimmen. Der Fokus des Trainings sollte bevorzugt auf Techniktraining liegen.
Bianca Bogen
Es ist wichtig, dass man alle vier Schwimmlagen (Schmetterling, Brust, Rücken, Freistil) regelmäßig trainiert.
Cedric Osterholt
Auch die Wasserlage (Position des
Körpers im Wasser) ist extrem wichtig, und hängt oft mit der Position des Kopfes zusammen. Den Kopf deshalb nur geringfügig aus dem Wasser heben zum Atmen, dadurch entsteht weniger Rotation.