Das Radfahren nimmt innerhalb eines Triathlons meistens die längste Einheit ein und eignet sich vor allem für den Aufbau von Kondition und Ausdauer. Denn der
Körper wird im Vergleich zum Laufen nicht ganz so stark belastet. Dennoch
gehört auch hier noch mehr dazu und folgende Hürden sind zu bewältigen:
- Die Sitzposition: passend und sicher
- Der gleichmäßige Tritt in die Pedale
- Bewältigung von ansteigenden, längeren Strecken
- Das Einschätzen von der eigenen Leistung und vom Tempo
- Gewährleistung der Sicherheit im Straßenverkehr
Good to know: Das richtige Fahrrad
Der Einstieg in das Rad-Training ist nicht direkt mit einer großen Investition in ein neues Zeitfahrrad verbunden. Es reicht zu Beginn völlig aus, wenn du auf ein fahrtüchtiges Rennrad, Trekkingrad oder sportliches Fahrrad zurückgreifen kannst.
Viel wichtiger ist es, dass folgende Dinge gegeben sind:
- Eine zum Körper passende Rahmengröße
- Die richtige Sattel-Einstellung
- Einwandfreie Bremsen und Schaltung
- Gute Beleuchtung und Reflektoren
- Reifen mit ausreichend Luftdruck
- Ein gut sitzender Fahrradhelm
Ergänzend kann es sinnvoll sein, eine professionelle Sitzpositionsanalyse durchführen zu lassen. Hier kannst du direkt möglichen Beschwerden vorbeugen.
Sind die Grundvoraussetzungen gegeben, kannst du dein Training starten. Hier ist es empfehlenswert, sich dem Tempo zu widmen und zu lernen gleichmäßig zu fahren. Denn so können direkt längere Trainingseinheiten absolviert und die Ausdauer verbessert werden.
Eine einfache Faustregel: Das Unterhalten in kurzen Sätzen sollte bei moderaten Trainingsfahrten noch möglich sein.
Ebenfalls zum Erfolg führt das Kombinieren von verschiedenen Trainingsformen. Das schafft Abwechslung und ermöglicht ein umfassendes Training. So eine
Einheit könnte dann beinhalten:
- Lockere Grundlagenfahrt von 45 – 90 Minuten in entspanntem Tempo
- Kurze Intervalle: 3 Minuten zügiges Fahren / 3 Minuten moderates Tempo (6fache Wiederholung)
- Fahrtechniktraining – dazu gehört Bremsen, Kurvenfahren, Anfahren, Schalten
- Längere Ausfahrten – Distanz langsam steigern und auf ausreichend Verpflegung achten
Die Verpflegung sollte auch tatsächlich direkt im Training inkludiert sein. Du solltest auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und die Aufnahme von leicht verdaulichen Kohlenhydraten achten.
Cedric Osterholt
Regelmäßige Durchführung von lockeren Grundlagen-Einheiten, ohne Blick auf die Uhr.
Bianca Bogen
Abwechslung beim Training und der Wechsel zwischen den Intensitäten sind zu empfehlen. Auf jeden Fall regelmäßig Bergintervalle in das Training integrieren.
Justus Töpper
Das Training in mäßigem Tempo starten und nach ca. 30 Minuten steigern.
Eine kleine glutenfreie Pause
Und auch die Profis brauchen eine Stärkung zwischen durch. Ein kleiner Snack oder etwas Süßes hebt die Laune und den
Blutzuckerspiegel. Kekse in kleinen Portionsgrößen eignen sich super für unterwegs.